Tagebuch April

Ich hatte jetzt seit längerem, nicht so viel Zeit wie ich mir gewünscht hätte und so gab es etwas länger nix neues hier zu sehen. Und der April ist schon fast vorbeifrown. Denoch konnte ich in der Zeit, auch so vieles sehen. z.B. sah ich Abends immer 2-4 Fledermäuse am Haus fliegen oder Ich sah morgens aus dem Dachfenster und konnte Richtung Deich einen Turmfalken sehen der auf Jagt war usw.

Dieses Buntspechtweibchen war nur 5m Von unserem Fenster im Garten, als meine Freundin einen Putzlappen ausschlug und es erst dann sah. Es wollte garnicht wegfliegen, und futterte ganz ihn Ruhe weiter.

 

21.4.2015

 

Heute war ich eigentlich nicht losgezogen um Naturbeobachtungen zu machen, aber da ich in ein ländliches Gebiet gefahren bin nahm ich meine Kamera einfach mal mit.

Unterwegs mit dem Auto, sah ich rechts von mir auf einem Feld 3 Rehe. Also hielt ich an um sie zu beobachten und zu fotografieren, aber eigentlich wollte ich ja woanders hin.blush Egal.smiley

 

Plötzlich hörte ich mir sehr vertraute Laute von links. Das kann doch garnicht sein dachte ich mir........ein Turmfalkenpärchen.

 

                   Und das so nah. Und dann haben auch noch beide Beute in den Greifern.                  Das alte Gemäuer ist nicht sehr Hoch. Dort werden die wohl auch brüten.

 

             Jetz flog das Weibchen runter zum Feld und dort sehen wir nun 3 Tiere auf einmal.                                 Links Turmfalke, mitte Reh, und rechts das Wildkaninchen.                                      Naja....hab ja noch was anderes vor und so mache ich eben halt mal alle aufeinmal.

Da sitzt er nun alleine. Das Turmfalkenmänchen erkennt man an dem grauen Kopf und an einem schwarzen Einband in der Schwanzfeder. Aber eigentlich wollte ich nur etwas mehr vom Gebäude zeigen wo sie eventuell brüten. Eine alte Scheune, man sieht das Stroh in den Öffnungen.

 

Später sah ich dann noch einen Habicht an mir vorbei fliegen. Hab in gerade noch so erwischt, und das erste mal im Flug.

 

Und natürlich der gute alte Mäusebussard.

 

Das war es erstmal wieder für Heute. Gut das ich die Kamera dabei hatte. Morgen werde ich gleich wieder in aller Frühe zu den Turmfalken fahren und sie etwas länger beobachten. Ich kann es garnicht erwarten.smiley

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22.4.2015

 

Wie gesagt bin ich heute früh losgefahren um das Turmfalkenpärchen zu beobachten. Aber die waren nicht zu sehen. Entweder waren sie unterwegs oder in der Scheune drin. Es war aber auch sehr kalt heute Morgen, 6 Grad nur.

Also bin ich weiter zum Niederkamper Wald. Mein Lieblinggebiet.

Auf dem Weg dort hin sah ich auf einem Feld Graugänse die im hohen Gras waren, und man sie fast gar                nicht sehen konnte. Ich dachte die halten sich nicht gerne in hohen gräsern auf.

 

                   

      Graugans auf Sehrohrtiefe.smiley 

 

Im Wald angekommen gleich der erste Wächter. Ein richtig prachtvoller Mäussebussard.

 

Ich war ihm wohl zu nah und so flog er ein Stück weiter. Man muss im Wald die Augen offen halten wohin sie wechseln, den sie können dort schnell unsichtbar werden.

 

Es war nicht viel los, denn der Himmel war bedeckt und es war ja noch sehr kalt. Auf einem Weg habe ich diesen Feldhasen gesehen. Ich konnte mich bis auf 30m heranschleichen. Geradlinieg auf in zu nicht seitwärts bewegen, dann können sie bewegungen nicht so schnell wahrnehmen. Meistens klappt es auch ganz gut.

 

 

Erst keine Turmfalken vorort, und nun wegen dem Wetter nicht viel los. Naja, fotografiere ich halt   Stockenten. Die sind hier aber nicht auf irgendeinen Teich sondern alleine am Waldrand. Eigentlich wirklich richtig schön, man muss nur hinsehen.

 

Vom weiten auf dem Weg sah ich Kleiber die etwas aufpickten. Ein richtiger Flugbetrieb. Hier verweilte ich eine Weile und wartete das ein Kleiber sich schön präsentierte.

 

Er gab sich Mühe, kann man nicht anders sagen.

 

                               So langsam wird Mieschas grüne Tierwelt wach.                                    Der Buntspecht flog von ganz alleine vor mein Fernglas und meine Kamera.

 

Ich machte mich auf den Weg zu dem Ort, wo damals das Eichhörnchen in der Sonne Badete und ich auch den Habicht sah. Nichts zu sehen. Da ein wenig die Sonne durchkam entschied ich mich dafür auf die andere Seite zum Waldrand zu gehen um den Habicht dort zu suchen. Vieleicht sehe ich ihn dort fliegen wenn die Sonne komplette da ist.

Auf dem Weg dorthin enteckte ich eine Mönchsgrasmücke, kann man verwechseln mit Sumpfmeisen wenn man sich nicht auskennt.

 

Am Waldrand angekommen sah ich mich genau um. Der Wald und große Felder. Kein Habicht. Nix. Ein                                  wenig entäuscht schaute ich noch durch mein Glas.                         Und dann sah ich etwas am Himmel über dem Waldrand was ich garnicht glauben konnte, diese Schwanzfedern erkenne ich doch sofort.

Ein Rotmillan!

 

Ich werd bekloppt. Niemals hätte ich gedacht das ich hier einen sehe. 

 

Der Rotmillan kann seine Schwanzfeder seitlich kippen. Auf dem nächsten Foto kann man sehr gut sehen wie er sie nach links Kippt/dreht.

Er ist ein hervoragnender flieger. Er kreiste ein wenig und war dann nach ca. 3 min. weg. Dieses                                             Erlebnis vergesse ich nicht so schnell.                                   Ein Juwel am Himmel.

 

Noch total außer Rand und Band, setzte ich mich noch ein wenig auf einen Baumstamm. Kurz Pause.

Da hörte ich etwas um mich herum rennen. Eine Waldmaus. Verdammt schnell. Und echt drollig. Dieses Foto konnte ich gerade noch so machen.

 

Nun aber Nachhause. Auf dem Weg zum Auto war noch dieser Eichelhäher.

 

Mit dem Auto auf dem Heimweg endeckte ich eine Gans die ich nicht identifizieren kann. Ich würde sagen eine Kurzschnabelgans. Aber nun bin ich zu müde um nachzuforschen. in meinen Büchern ist sie so nicht drin.

 

Mit den Gedanken noch bei dem Rotmillan setzte ich mich in den Garten und machte ein paar Schnappschüße zur Übung. Denn die fehlt mir ein wenig. Hier eine der Blaumeisen die beim Nachbar im Kasten brüten.

 

Ein Mäussebussard.

 

Eine Türkentaube pickt das auf was die Stieglitze an der Futtersäule fallen lassen.

 

Und ein letztes Foto. Eine Ringeltaube.

 

Was für ein Tag. Mein erster Rotmillan.

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23.4.2015

 

Heute ging ich wieder in den Wald, und dieses mal blieb ich an vielen Stellen und verharte still um zu sehen was so um mich herum passiert. Meistens konnte ich aber keine Foto´s machen weil ich einfach nur zugesehen habe oder das Tier viel zu flink war. Man muss nicht immer alles fotografieren, einfach nur beobachten bring ab und zu auch mal neue Erkentnisse über die Tierwelt. Das finde ich sehr wichtig nicht nur den Foto´s hinterherzuhetzen sondern auch mal in aller Stille zu beobachten.

 

Am Wald angekommen, begrüßt mich immer dieses Rotkehlchen. Es ist immer da wenn ich komme oder  gehe. 

 

Am Waldrand zu den Wiesen hin, konnte ich seit langem mal wieder einen Graureiher beobachten. 

 

Und dieser Fasan war mir gestern entwischt, heute habe ich mich sehr nah an in ranschleichen können. Naja ein Prachtkerl ist er ohne seine schönen Schwanzfedern nicht. Wo er die wohl gelassen hat?

 

Das heranschleichen war nicht leicht. Alles voller trockener Blätter, Bucheckern und Ästen. Öfter musste ich erstarren, und zum Glück war bis zu letzt noch leichte Deckung. Er hörte ab und zu was und sah herüber, konnte mich aber nicht Wahrnehmen.

 

Extrem scheu sind diese Fasane hier. Aber zu guter letzt war ich bis auf 15m herangekommen. Das problem war nur das er in die entegengesetzte Richtung lief und sich damit entfernte. Ab jetzt hatte ich auch keine Deckung mehr.

 

Ein Stück weiter waren Feldhasen zu sehen.

 

                Dann hörte ich an einer Stelle mehrere Mäuse um mich herum ihr Unwesen treiben.             Waldmäuse sind ganz besonders schön zu beobachten wenn man eine Stelle ausmacht wo sich                                                      mehrere tummeln.                                                     Diese hier beobachtet mich wohl........Wat? Wer bist du denn?

 

Dann wollte ich zum Waldrand wo ich gestern den Rotmillan sah. Kurz vor dieser Stelle kommt ein Feld und ich muss nach recht dem Waldrand entlang folgen. Aber was sehe ich den da. Ich dachte erst ein Hund. Blieb aber erstmal in Deckung ruhig stehen.

 

 

Dann hebte das Tier den Kopf. Ein Reh.heart

 

Da heute aber der schleich dich ran Tag war, musste ich also näher ran. Der Wind konnte nicht besser stehen. Hatte das Rah den Kopf unten bewegte ich mich.

 

Auch hier kam ich bis auf 15m heran. Und konnte ganz in ruhe beobachten. Dann lief es aber auch etwas weiter nach rechts.

 

Dann bemerkte es mich doch noch, rannte ein Stück aber drehte sich nochmal um und sah mich an. Es hatte wohl mehr vertrauen zu mir als die anderen Rehe....komisch.

Wahrscheinlich währe es noch geblieben, aber dan kam ein Spaziergänger mit Hund zum Waldrand. Als der Hund bellte war es vorbei.sad

 

 Der Rotmillan war nicht da. Aber als ich Weiter lief sah ich an anderer Stelle wo ich wieder längere      Zeit inne hielt, etwas besonderes. Ein Vogel der auf der roten Liste steht und hier nur selten bis                            garnicht zu sehen ist. Leider war er Weit entfernt.                                Ein Schwarzkehlchen

 

Und die Kleiber sind zur Zeit richtig aktiv und sehr präsent.

 

Heckenbraunelle würde ich sagen.

 

Beim Bewässerungsgraben dieser Grasfrosch. Glaube ich jeden Falls.

 

Aus dem Wald wieder heraus entdeckte ich Rauchschwalben die aus ihren Winterquartier wieder zurück sind. Beim Versuch sie zu fotografieren bin ich fast verzweifeltsmiley.

 

Ab und zu landete mal die eine oder ander auf dem Feld.

 

Zum Abschluß habe ich noch eine Saatkrähe im Flug erwischt. Die gibt es hier wie Saatkrähen auf dem Feld.....Äh ich meine wie Sand am Meersmiley.

 

Beim nächsten mal muss ich nicht nur sehen ob ich den Rotmillan nochmal wiedersehe sondern, auch dem Schwarzkehlchen auflauern. Und wenn ich es schaffe auch noch mal zu den Turmfalken fahren. Und den Wanderfalken besuchen. Ach da fällt mir noch viel mehr einblush.

Tja, zu sehen gibt es so einiges.

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