Tagebuch Februar

 

28.2.2015

Heute ging es nochmal nach Xanten in das Naturschutzgebiet zur Bislicher Insel.

Ich bin ca 13-14 km gelaufen. Anfangs war so gut wie nichts los. Bei -1 Grad ist das auch kein Wunder. Und den ganzen Tag lang waren auch 90 % der Tiere sehr weit im Naturschutzgebiet. Also es wird Zeit das ich mir langsam ein vernüftiges Stativ kaufe, denn Heute hätte ich mein Spektiv unbedingt gebraucht. Es war zwar schlecht mit dem fotografieren aber es gab unheimlich viel zu beobachten.

 

Anfangs waren natürlich die Gänse die ihre Stellen anflogen. Die meisten flogen Richtung Rhein.

 

 

Die schauen sich im Flug immer gegenseitig an. Sie scheinen richtig miteinander zu komunizieren.

 

Ein Feldhase dachte ich sehe ihn nicht wenn er sich im gefrorenem Gras ablegt. 

 

Andere waren nicht ganz so nah und bemerkten mich vieleicht auch nicht, weil sie von der sehr tief stehenden Sonne geblendet wurden.

 

 Bei diesem Vogel musste ich erst ganz genau in meine Bücher schauen und bin mir nun sicher das es eine Feldlerche ist.

 

Der Gesang den sie von sich geben kenne ich sehr gut und jetzt weiß ich auch zu welcher Vogelart er gehört. Dang meines Buches mit Ting stift.

 

In sehr weiter Entfernung sah ich diesen Freund/in hier habe ich Zuhause Stunden überlegt, nachgeschlagen und Bilder verglichen. Ist es wirklich ein Mäusebussard? Der ist auch fast weiß.

 

Ich bin anhand der Schwanzfeder und Zeichnung jetzt sicher das es ein Mäusebussard ist. Will ich auf jeden Fall mal hoffen.

 

Dann sah ich eine Gänseart die ich hier auch erhoffte. Sehr weit Weg vor einem kleinen Deich.

Wenn ich aber näher ran möchte ohne sie zu verschäuchen musste ich erstmal 700m weiter die Straße entlang und dann links hinter den Deich den Weg nehmen. Also den Deich als Deckung nehmen. Links um den Deich herum sah ich dann noch viele mehr aber weit Weg.

Laßt euch überraschen wovon ich hier rede. Hier stehe ich schon halb auf den Deich in Deckung.

 

                  So...Zeit mal über den Deich zu schauen ob ich schon weit genug bin.                        Und da sind sie die Weißwannengänse in Gesselschaft mit Blässgänsen.

Aber nun wieder in Deckung und näher ran.

 

Sie haben mich immer noch nicht entdeckt, also wieder runter und noch ein Stück näher ran.

 

Jetzt haben die mich bemerkt, aber solange ich ruhig bleibe stört es sie kaum. Es sind ja auch bestimmt noch 30- 40m zwischen uns.

 

Die sind schön und haben kurze Schnäbel. Aber auch Blässgänse sind hier.

 

Hier der weite Blick über die Flutmulde. Unendlich. Naja....fast.

 

 

Rostgänse habe ich an der selben Stelle wie letztes mal endeckt. Sie sind hier gerne bei dem Bauern.

 

Nun die lange Strasse zurück....und was sehe ich da in weiter Entfernung?

Mindestens 50 Kiebitze.

 

Im Flug sofort zu erkennen.

 

Wenn ich die Flutmulde mit dem Fernglas entlang schaue sehe ich teilweise 3 Mäusebussarde mit einem Blick. Und in den Lüften sind auch einige Unterwegs.

 

 

Auf dem Weg zu den Beobachtungshütten sah ich dann was ganz schönes.

Weißstörche beim Frühstück.

 

Immer rein in die Futterluke.

 

Wenn die ihre Kleinen großziehen, bin ich mit meinem Spektiv dabei.

 

So die ersten beiden Beobachtungshütten ereicht. Zwergsäger sehe ich, aber zu weit weg für ein Foto.

Ich warte und wechsle auch mal zwischen den zwei Hütten. nach einer 3/4 Stunde, kammen sie etwas näher, und zogen nach ein paar Schnappschüssen wieder in den hinteren Bereich. 1 Mänchen und 3 Weibchen.

 

So jetzt lassen die den Kerl alleine stehen.

 

Ein Silberreiher ist hier immer hinter dem Gestrüpp. Hier kommt er gerade an.

 

Immer gerne gesehen. Nilgans.

 

Der dritte Weißstorch erweist mir die Ehre und fliegt in meine Richtung.

 

Dreht dann etwas ab, und fliegt an mir vorbei.

 

Kurz vor der dritten Hütte lagen zwei Kleine Bäume auf dem Weg. Hä? Was das?

Habe da welche Bäume gefällt um die leute zu ärgern. Bei näherem Hinsehen erkenne ich auch große Holzspäne wie von einer Axt.

 

Aber diese sauberen Kanten kann keine Axt verursachen. Wir müssen hier wolhl einen Biber haben. Oder machen das auch Nutria. Keine Ahnung, da muss ich mal nachlesen.

 

 

Hier in der dritten Beobachtunghütte schaue ich direkt auf die größte Kormorankolonie in Deutschland Ich konnte nicht alle zählen aber es waren mindestens 150 Stk. In jedem Nest sahsen sie schon und das teilweise zu zweit.Es sollen ja bis zu 300 stk hier brüten. Es ist auch eine andere Kormoran Art als die ich vom Rhein kenne. Sehr viel weiß/grau am kopf und einen kleinen Schopf. Da muss ich nochmal nachlesen ob das so stimmt. Und wenn welche das ist.

 

Ständig fliegt einer mit Nistmaterial rüber zur Insel. Hochbetrieb.

 

Zwei Habichte sah ich weiter weg am Himmel. Ein Foto gelang mir nicht, aber dafür sah ich diesen Sberber auf der Insel. Er war zwar weit weg aber gesehen ist gesehen.

 

Das sieht aus wie Nutria. Bisam auf kein Fall dafür ist er zu groß, aber könnte es vieleicht der Biber sein? Der war echt sehr groß. Naja....ich bräuchte echt mein Spektiv.sad

 

Jetzt geht es los....eine riesen Panik bei den Kormoranen. Der Seeadler kommt und setzt sich in eines der Kormorannester. So die Nester sind jetzt erstmal wieder frei.

Eine wahnnsins Spannweite und ein anderer Beobachter hatte ein Spektiv dabei. So konnte ich auch mal durch schauen. Und es war ein herlicher Anblick. Auf dem Foto so gerade mal zu erkennen.

 

Ich habe eine 3/4 Stunde gewartet das der Seeadler nochmal seine Flügel zeigt oder sogar fliegt. Hat er auch gemacht aber erst als ich kurz wegschaute und es nicht mit bekam. Typisch.

Also ging ich Nachhause und fotografierte noch einen Haubentaucher.

 

Heute war ein super Tag zum beobachten. Zum fotografiern halt nicht weil die Tiere sehr weit weg waren und es zwischendurch das Licht irgendwie komisch diesig wurde.

Aber hier in Xanten ist auf kleinem Raum extrem viel zu sehen.

In Hütte 3 wurde kurz bevor ich da war sogar noch ein Wanderfalke gesehen.

Das war der Febuar. Fein Fein.

 

 

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24.2.2015

Heute hat meine Freundin als sie aus dem Fentser schaute, einen Graureiher gesehen. Er war direkt auf dem Dach der Häuserreihe gegenüber. Dazwischen ist nur unser Garten und ein Weg vor den Häuser.                                               Also ca. 30m entfernt.                                                             Das Wetter ist bewölkt und regnersisch. Das heißt schlechtes Licht zum fotografiren.  Trotzdem habe ich ihn fotografiert. Denn ich möchte euch zeigen das Naturbeobachtung vor der                            eigenen Tür oder auch im eigenem Garten gemacht werden kann.                         

 Ein prachtvolles Kerlchen.

 

Der Wind kommt aus Richtung Rhein. Das gefieder am Kopf Stellt sich auf.

 

Und schwupps die wupps.....war er wieder fort. Der hat schon eine enorme Spannweite.

                        

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16.2.2015

Heute war ich mit dem Auto in der Stadt unterwegs, weil ich was zu erledigen hatte. Die Kamera hatte ich nur zufällig dabei. Zum Glück.

So konnte ich meinen ersten Gartenbaumläufer fotografieren, und das mit dem allerletzten Sonnenstrahl der noch da war.

 

Heute war kaltes aber herliches Wetter und schon auf der Arbeit sah ich mehrere Mäusebussarde kreisen. Einem von ihnen fehlten 1-2 Große Federn von der Armschwinge, wer weiß wo er die gelassen hat.

Ich war zwar nicht auf Tour aber das sind so Sachen die man zwischendurch mitbekommt.

 

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15.2.2015

    Heute war ich mit dem Sonnenaufgang im Wald von Kloster Kamp vorbei am Glofplatz bis hinüber in den Niederkamper Wald und zurück.

Es hat sich gelohnt.

Eichhörnchen 3-4 stk waren auch unterwegs, aber für mich zu schnell weg.

 

Hier dieses Foto habe ich nur einfach abgedrückt es war gleich zu Anfang meiner Tour, 30m weg von meinem Auto. Ich bin um die Ecke, da war es schon 3m neben mir und ich habe es verschreckt. Es war eigentlich auch noch zu Dunkel,trotzdem zeige ich diese Foto.

Als ich zu Begin am Kloster Kamper Wald (rechts von mir der Golfplatz) entlang lief, staunte ich nicht schlecht. Auf dem Golfplatz sind diese grossen Teiche. 3 Bisam ( ich hoffe das es stimmt ) besorgten sich auf dem Rasen Material für den Nestbau. Leider noch etwas dunkel und an dem Rasen erkennt man wie kalt es diese Nacht war.

                          Dieses Foto machte ich aus erhöter Position vom Waldrand.                        Aber ich wollte näher heran und ging die Böschung herunter durch einen kleinen Bach oder eher Rinsal.              Dort musste ich natürlich erst einmal mit den Händen den matschigen Boden testensmiley​.          Schön rutschig.       

             Boa...wat hab ich die Schnauze voll.laugh

 

Fleißig waren sie auf jeden Fall. Sobald sie gesammelt hatten sind sie sofort wieder ins Wasser. So ging das eine ganze Weile.

 Dann konnte ich sie aber nicht mehr sehen weil sie im Wasser blieben und so musste ich mich wieder auf eine andere Position schleichen. Das ging nur kurz gut und dann haben sie mich wohl bemerkt.

Etwas weiter sah ich einen von ihnen dann schwimmen oder vieleicht war es noch ein vierter.

 

            Kanadagänse waren viele da. Und da versteckt sich auf dem Foto noch eine Graugans.                    So, die müsst ihr selber suchen.

 

Aus dem Klosterkamper Wald heraus über die Strasse kommt man durch Niederkamp. Einige Dächer und vor allem die alten Bauernhäuser und Ställe bieten den kleinen Spatzen noch Unterschlupf, was man von Neubauten nicht sagen kann. Wo ich wohne sieht man keine mehr, das war früher mal anders.

 

Zwei Stare waren auch auf diesem Dach.

 

 

Im Niederkamper Wald welcher auch Naturschutzgebiet ist, machte ich an meiner Lieblingsstelle ertsmal Rast. Im Hintergrund sind einige zu hören Spechte, die Kohl u. Blaumeisen schwirren ab und zu vorbei und man hört einige Mäusebussarde und einige andere wie Kleiber die mich vom Klang irgendwie                                             an kanarienvögel erinnern.                                            In einem dieser Bäume sitzt einer von den Mäusebussarden den ihr auf dem Foto aber nicht sehen     könnt.....ätsch.

 

 

Etwas weiter erkannte ich ein Reh, sehr versteckt. Hier könnt ihr sehen das man wirklich sehr aufmerksam sein muss um manche Tiere zu entdecken. Dieses reh sah ich aus dem Augenwinkel, und kontrollierte mit dem Fernglas

Ihr seht es nicht? Na gut hier ein Hinweispfeil.

 

Achso ich habe ja 50 fach Zoom.

 

       Plötzlich hörte ich merkwürdiges über mir. Und nach einigem suchen erkannte ich was grünes.      Das gibts doch nicht dachte ich mir. Hier im Wald ein Halsbandsittich, und ich dachte die gäbe es hier garnicht. Ich habe noch nie einen gesehen.

 

Er war ca 25-30 m über mir. Aber war schnell wieder weg.

 

Meine Europäischen Augen sind so viel Farbe nicht gewohnt, also schnell etwas braunes Fotografieren. Diese Amsel.

 

Ich habe heute bestimmt schon 10-12 Mäussebussarde gesehen. Wahnsinn, so viele. Und immer wieder gerne gesehen.

 

Auf dem Rückweg machte ich nochmal Pause und beobachtete von einer Bank am Waldrand aus 2 Graureiher die Erfolglos auf Nahrungssuche waren. Ein Silberreiher war auch auf dieser endlosen Fläche, aber in ca. 400m Entfernung.

 

Ein Stück weiter um den Wald herum diese schöne Wacholderdrosseln, ca 35 stk.waren es.

 

Wieder in dem Wald sah ich.....na ihr dürft raten......einen Mäussebussard. Der war sehr schwer zu entdecken, eigentlich voll getarnt und 30 m vom Weg zwischen den Bäumen. Keine Ahnung wie der mir                                                       auffiel.                                                  Vieleicht bin ich doch Radagast der Braune.smiley

 

Der Eichehäher habe ich heute auch schon ca.15 stk. gesehen oder auch gehört Ich finde die blau-schwarzen Federn sehr schön. Mein Bruder hatte mal eine gefunden. Glück muss man haben. Ansonsten waren Blau, Kohl, Schwanz und Sumpmeisen zu sehen.

Dafür das ich dieses Wochenende schlecht in Form war, und meine Laune nicht die beste war lief es echt Perfekt.

Also keine Ausreden und raus ausse Bude inne Sonne. Aber dat brauch ich euch ja nich zu sagen.yes

 

 

 

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14.2.2015

Wieder einmal hat es nur für einen kleinen Spaziergang gereicht, bei dem ich auch nur wenig fotografisch festgehalten habe. Zu einem stand die Sonne schon etwas tiefer und war meistens von vorne. Und ich wollte auch einfach die Sonne genießen und beobachten.

Wir waren auf dem Rückweg und schon fast Zuhause, als ich diesen Mäussebussard wieder sah. Das ist der, den ich schon einmal im Januar im Tagebuch als Gast hatte. Er Jagt immer vor meiner Tür in den Rheinwiesen. Hier ist er direkt am Ufer auf einem Pfeiler an dem hier früher noch Schiffe anlegen konnten.

Wenn ich Pfeife schaut er ihn meine Richtung, aber stört sich nicht weiter.

 

Ich schätze mal das an den Steinen am Ufer sich die Mäuse auch verstärkt aufhalten, und sich deswegen der Mäusebussard hier auch oft aufhält. Aber denoch kommt es mir vor als wenn er manchmal nur den Ausblick genießt. Dann sitzt er höher und schaut richtung Wasser, wo eigentlich für ihn keine Nahrung ist.

 

Normalerweise machen die Rabenkrähen ihm das Leben schwer, aber die sind 10m weiter rechts mit den Möwen am streiten. Was die dort gefunden haben weiß ich nicht. Aber es ist großes Palawa um Irgendetwas.

 

Nur an dieser Stelle habe ich Fotos gemacht. Es soll ja keiner leer ausgehen.smiley

 

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8.2.2015

Heute war es nur ein kurzer Spaziergang mit meiner Freundin, rund um den Schwafheimer See in Moers.

Und siehe da. Wieder einmal was neues vor die Kamera bekommen. Aber die Bilder wurden nicht so gut da ich Experimente machte, die ich hätte lassen sollen. Aber nur so lernt man.

 

Ganz schlicht das Tafelentenweibchen.

 

Wieder 4 Kormorane und am See der Angelverein. Da freuen sich aber welche.

 

 

Dieser Quirlige freund wollte es aber wissen. Ich musste ihn 20m verfolgen um dieses schlechte Foto von ihm machen zu können. Er trillerte ein schöne Melodie die ich von den Zaunkönigen garnicht kannte.

 

Dieser Höckerschwan war ganz alleine.

 

Haubentaucher habe ich gestern am Loheider See nicht einen gesehen.

 

Ich habe noch viele Blässhühner, Stockenten, Reiherenten, Möwen, 3 Kanadagänse und einen Gartenbaumläufer gesehen. Den Gartenbaumläufer konnte ich nicht fotografieren, er war einfach zu schnell weg.

Ein schöner Spaziergang.

Am besten fand ich den Zaunkönig der wie eine Maus mit Flügeln, am Ufer entlang jede Deckung nutze.

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7.2.2015

 

Heute habe ich mich wieder einmal erst kurz bevor ich meine Tour angetreten habe, entschieden was ich denn mache und wohin ich überhaupt fahre und laufe.

Also dachte ich mir, ich könnte ja mal sehen ob ich vieleicht einen Buntspecht beobachten könnte. Und da ich auch schon weiß wo sie ungefähr sind, wusste ich nun auch wohin mich meine Reise führt. 

Also ab in den Baerler Busch.

                                Ein Wald auf der verkehrten Rheinseite.cheeky                                     Nein....Spaß beiseite. Wenn ich durch den Wald gehe komme ich noch an den Loheider See, also 2 Fliegen mit einer Klappe.

 

Dort angekommen hatte ich noch 30 Min. bis Sonnenaufgang. Es war nicht viel los. Nicht ein Reh aber dafür habe ich 3 Hasen im Wald gesehen die sich gegenseitig jagten. Konnte aber keine Foto´s machen da sie tiefer in den Wald rannten und es noch etwas zu dunkel war.

Dann erhellte die Sonne das Dach des Waldes und einige hundert Meter weiter hörte ich plötzlich aus verschiedenen Richtungen Spechte. Also mehrere.

 

Hier ein Buntspechtmänchen das ich nach längerem warten und mit dem Fernglas suchend erspähte.  Kurz nach diesem Foto ist ein zweiter Buntspecht gekommen und jagte ihn durch das Geäst.

 

                            Ein wenig weiter hörte und enteckte ich den nächsten.                                   Diesmal ein Weibchen. Als wenn er den Ast zu Fall bringen will.  

Ausholen........und

 

 

Bäm......

 

        Hier nun ein versuch.......sehr verwackelt aber das mache ich demnächst mit Stativ, naja                                                    wenn ich eins habe.frown                                            Ich konnte mir nicht verkneifen mal ein Video zu machen.

 

Am Loheider See angekommen. entdeckte ich wie erwartet Blässhühner, aber in großem Verband. Ich schätze mal 100-150 Stk. In der Menge ganz anders anzusehen. Sie tauchten Ständig ab um sich Futter vom Grund zu holen. Und wie sich das in der Menge anhört....smiley. Blässhüner gibt es wie Sand                                                     am Meer.                                                     Man muss sich nur Zeit nehmen und sich mal ganz in Ruhe hinsetzten und das Ganze auf sich wirken       lassen und Beobachten. Das ist es was die Naturbeobachtung unterscheidet von dem nur Ansehen.                                                        

 

Sobald eine auftachte mit etwas Essbaren, waren 1-2 andere gleich dabei etwas klauen zu wollen. so ging das die Ganze Zeit

 

 

Graugänse die zuvor auf den Wiese am Waldrand die Sonne genossen, flogen von einem Traktor aufgescheucht rüber zum See.

 

Aaaaaachtung......Graugansbomber erbittet Landeerlaubnis.smiley

 

So jetzt ist Ruhe eingekehrt.

 

                                    Kann ich auch sagte die Stockente.                                                                 Naja, das Spiegelbild beherscht die Graugans besser.                                 Jaaaaa aber einen Wassertropfen über der Wasserobefläche stehen lassen, das kann die nicht.                                                          Haha.                                                                    

 

Diese Foto ist sehr schlecht. Zu weit entfernt und zuviel ISO würde ich sagen. Aber ich will euch trotzdem die Zwergsäger zeigen die es nicht so oft hier gibt. 2 Mänchen und ein Weibchen.

 

Zwischdurch bei der Wanderung um den See immer wieder Blau und Kohlmeisen.

 

Hier waren zwei Gesellen die ich nicht kannte. Nach dem was ich in meinem Bestimmungsbuch fand sind es Teichhühner. Bessere Bilder waren nicht möglich da andere Spaziergänger unterwegs waren und die zwei Teichhühner die auch zu den Rallen gehören, sich vom Acker machten.

 

Auch Amsel traf ich ca 30 stk. auf meiner Tour.

 

Die Rabenkrähen sahsen meistens nur in den Bäumen und wärmten sich in der Sonne, diese hier hatte wohl Hunger.

 

Mäussebussarde habe ich nicht mehr gezählt, aber ich habe mindestens 6 stk. gesehen. Auch sie waren heute faul nach der kalten Nacht.

 

Und wenn man genau hinsieht und auch in der Ferne Ausschau hält. Sieht man Tiere die sonst verborgen bleiben. So wie diese 3 Kanadagänse. Ein feld ca. 150-200m, dann ein Weidezaun mit Pflanzengestrüpp das den Blick versperrt.

 

Die muss ich von nahem sehen. Also die ganze meter über´s Feld durch den Matsch und aufpassen das sie nix merken. Als ich auf 20m Meter dran war, fingen sie schon an Mißtrauisch zu werden Und beschwerten sich schon etwas. Ich macht meine Fotos und ging langsam wieder zurück um sie nicht weiter zu stören.

 

            Die sind mir jetzt schon den ganzen Tag immer wieder entwischt. Die Kormorane.                    Einer war, als ich am bewachsenem Ufer in Deckung war 2 meter neben mir. Haben wir beide nicht gemerkt bis ich gehen wollte, da hat er es gemerkt.

          Gut dann werde ich meine Taktik ändern. Zwei Kormorane. Sobald beide gleichzeitig            abtauchten ging ich weiter ans Wasser. Tauchten sie auf war ich wieder Stein.smiley

Andere fallen drauf rein. Die Kormorane aber sind garnicht blöd. Sonst hätte ich noch ein schönes Foto mit Fisch gehabt.

 

Wat??? Wer bist du denn? Und weg waren sie.

 

Vorher konnte ich aber noch aus nächster Nähe beobachten wie sie mehrere male abtauchten.

 

      Yiepie.....lecker Fisch.

 

 

Am See stehen auch alte Häuser. Wo sich die Hausperlinge noch wohl fühlen können. Heute waren die schon fleißig an ihren Nester am Arbeiten.

 

Hier ein Ehepaar. An der Regenrinne ist der Eingang zum Nest, dort schleppen die ständig was rein. Das Mänchen sitzt in der Regenrinne und die Chefin fliegt erneut Material beschaffen........fauler Sack.smiley 

Ach was solls...erstmal ein Päusken.

 

Blässhühner hatten wir schon aber die gefiel mir so ganz alleine in der Sonne. Sieh war an der Vogelschutzinsel im See.

 

Wieder am Waldrand angekommen sah ich ein Eichhörnchen, leider nur vorbeihuschen. Aber dafür hab ich den Eichelhäer noch entdecken können.

 

10m weiter steht ein Haus. Vor dem Tor ist ein Futteräuschen an dem sich Kohlmeisen bedienten und Sumpfmeisen auf dem Boden und in den Büschen nach Nahrung suchten. Aber auch dieser Kleiber.       Boa....wat gierichsurprise.

 

                     Durch den Wald zurück zum Auto und irengwo im Wald eine Rast.                        Den restlichen Tee und mein letztes Brötchen.

Das war wieder eine lange Tour, und ich hoffe sie hat euch auch gefallen.