Tagebuch März

26.3.2015

 

Heute ging es wieder mal zur Bislicher Insel in Xanten. Das Wetter ist nasskalt und es war dazu noch stätiger Wind der unangenehm war. Auch die Tiere fanden das Wetter nicht so toll. Die meisten Tiere waren diesmal extrem weit weg. Vieles konnte ich nur mit meinem Spektiv sehen.

Ab und zu ist auch die Sonne etwas durchgekommen, war aber nach wenigen Minuten wieder weg. 

Das Licht war sehr schlecht, aber ich möchte euch denoch einige Foto´s zeigen.

 

Zu beginn sah ich als erstes dieses Weißstorchenpärchen in ihrem Nest.

 

                           Sie flogen hinunter zum Boden, um Nahrung zu suchen.                            Ich finde Fotos schön wo man Vogel von hinten sieht wie sie fliegen, man kann dan immer sehr schön                      sehen wie die Schwingen ausehen und welche Haltung sie haben.                          

 

Einer von ihnen entschied sich dann aber doch anders und flog direkt wieder in das Nest zurück.

 

Ein Stück weiter waren sehr viele verschiedene Vögel in der Flutmulde. Ich hbae eigentlich gehofft eine Rothalsgans zu sehen. Leider war keine zu entdecken. 

Aber die Kiebitze sind mir gleich aufgefallen. Unglaublich welche Töne die von sich geben. Im  Hintergtrund ist noch eine Schnepfenart, eigentlich kaum zu sehen.Der kleine graue Knubbel, welchen ich aber auf dieser Distanz nicht Bestimmen kann. Vermutlich sind es Flussuferläufer.

 

Was ich dann auch sehr weit weg sah und das auch nur mit dem Spektiv entdeckte, hätte ich hier garnicht erwartet. Was machen die Austernfischer denn hier? 

 

Löffelenten waren auch sehr viele hier, aber immer weit weg. Ich war nicht mehr lange an der Futmulde denn es war echt kalt.

 

Diese Weißwangengans fotografierte ich noch weil sie so relaxt da sahs. Dann habe ich mich auf den Weg zu den Beobachtungshütten gemacht. Ich beobachtete noch mit dem Spektiv noch Sandregenpfeifer, verschiedene Gänsearten, verschiedene Möwenarten, viele Entenarten. Hier in der Flutmulde treiben sich so einige Arten herum.

 

 

Saatkrähen waren auf den Wiesen und besorgten sich Regenwürmer.

 

An der den ersten 2 Hütten angekommen sah ich einige Haubentaucher. Und einige Graugänse hielten sich hier auf.

 

Die machten sich hier auch sehr Lautstark bemerkbar.

 

In der Ferne waren 4 Rehe. die nicht alle auf dem Foto sind.

Insgesamt sah ich an diesem Tag 6 Stk.

 

Dann plötzlich flogen eine riesen Scharr Blässgänse in der Ferne auf und landeten mit viel Krawall vor mir auf dem Wasser.

 

Auf dem Weg zur dritten Hütte traff ich diese Rinderart die sich hier im Naturschutzgebiet frei bewegt. Ich wusste nicht wie sie reagieren wen ich an denen vorbei muss. Aber es störte sie garnicht.

 

 

Währen diese eingezäunt hätte ich sie garnicht fotografiert. Aber so gehen sie gerade noch als Wildtiere durch.smiley

 

An der dritten Hütte war diese Bachstelze.

Ansonsten war hier nicht viel los und der wind war sehr ständig und kalt. Kormorane sahsen in den Nestern oder besorgten Nistmateral, diesmal nicht vom Seeadler gestört denn den konnte auch ich diesmal nicht ausmachen. Mit dem Spektiv sah ich einen Sberber und eins der Rehe. Gänse und Entenarten waren auch hier verschiedene unterwegs.

 

Auf den Rückweg zu den ersten beiden Hütten, hörte und sah ich einen Zipzalp. Das hier war er wohl, wenn ich den richtig bestimmt habe.

 

Dieses Gimpelmänchen war auch kurz zu sehen.

Wo wir schon einmal bei Singvögeln sind......Hier waren noch zwei Sumpfmeisen. Die wollen aber nie gerne fotografiert werden sind viel zu flink.

 

Und auch Weißstörche flogen an mir vorbei. Insgesamt sah ich mindestens 5-6 verschiedene Weißstörche.

 

Ein Buntspechtmänchen flog direkt an mir vorbei. Normalerweise muss ich die immer erst über mein Gehör suchen. Und dann noch den Kopf verdrehen um diese sehen zu können. Das ist dann auch immer etwas Arbeit.

 

Nochmal an den ersten beiden Hütten sah ich dann einen, würde ich sagen Nutria. Der größe wegen.Er war auch wieder sehr weit weg und ich hatte keine Lust mein Spektiv herauszukramen.

 

Weil nicht viel los war fotografierte ich ein Reiherentenpärchen. Hier das Mänchen.

Und das Weibchen.

 

Als ich nun mit dem Auto auf dem Weg Nachhause war entdeckte ich einen Fasan direkt am Strassenrand auf einer eingezäunten Wiese. Als ich anhielt rannte er wie von Hummeln gestochen davon. Sah ein wenig aus wie der Roadrunner.smiley

 

Und dann war er auch schon verschwunden.

 

Das wars für Heute. Anstrengend und Kalt empfand ich es. Aber auch das muss mal sein wenn man Tiere beobachten will. 

Aber ihr könnt euch nun meine Tour schön im warmen anschauen.

Viel Spaß.

 

 

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Algemeines vom 9.3-18.3.2015

 

Momentan hatte ich sehr wenig Zeit, aber denoch konnte ich Neuigkeiten in meinem Garten beobachten. Und auch meine Dauergäste sind jeden Tag hier.

 

Die Kraniche zogen immer mal über mein Haus hinweg

 

 

Und die Stielglitze sind an der Futtersäule immer sehr wachsam. Und wenn ich im Garten war und das auch noch bei ihrer Futtersäule, dann beobachten sie mich aus höherer Position. Sie warteten nur darauf das ich verschwinde.

 

Jetzt hatte ich das erste mal auch Gimpel als Gäste. Das ist ja mal was neues.smiley

 

Das Mänchen war ausschließlich am Boden.

 

Sie sind seit dem immer wieder hier und ich bin mal gespannt ob sie bleiben.

 

Leider hat der Nachbar diese Korkenzieherweide nun komplette weg geschnitten. Sie diente den Gimpeln dazu erstmal zu schauen ob die Luft rein ist. Erst dann flogen sie die Futtersäule an. Jetzt bin ich mal gespannt ob sie überhaupt wiederkommen. Sie haben nun diesen Ausichtspunkt nicht mehr.

 

Als es an einem Abend noch sehr warm blieb, sahs ich bis in die Dunkelheit hinein im Garten. Ich konnte dieses jahr das erste mal wieder Fledermäuse sehen, die mit Einbruch der Dunkelheit auf Jagd gingen. welche Art es ist kann ich nicht sagen. Das Foto machte ich mit Iso 3200, und eigentlich war es schon viel zu dunkel. Ich sah sie immer nur kurz weil sie immer wieder hinter den Häusern verschwand und immer nur kurz über den Dächern flog. Nicht einfach die im dunkeln überhaupt noch zu fotografieren geschweige denn noch einigermaßen scharf zu stellen.

 

Diese Blaumeise fliegt immer wieder mal in diesen Nistkasten. Nistmaterial hat sie nie dabei. wahrscheinlich begutachtet sie den Nistkasten erst einmal.

 

So einiges bekommt man auch mit wenn man wie ich momentan wenig Zeit hat. In einer großen Plantane, die ca.50m vom Garten weg steht, haben letztes Jahr Elstern genistet. Dieses Jahr konnte ich z.b beobachten wie sich die Rabenkrähen wohl das Nest ausgesucht haben. Eine ganze Zeit lang haben die sich mit den Elstern darum gestritten. Mal sehen ob es dieses Jahr Rabenkrähen oder Elsterbabys gibt. 

Ich hoffe ich kann euch bald wieder etwas mehr berichten. Für mich war es trotz allem sehr interessant das erste mal die Gimpel bei mir zu haben und vor allem wieder die Fledermäuse zu sehen,die ja alle egal welche Arten noch immer auf der roten Liste stehen.

 

 

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8.3.2015

                  Heute wollte ich wieder in den Klosterkamper u. Niederkamperwald.                             Zum ersten mal habe ich auch meine Freundin auf diese Beobachtungstour mitgenommen.         Sie hat sehr viele Tiere vor mir gesehen. Da hatte ich heute so meine Probleme da ich gewohnt war alleine zugehen und abgelenkt war. Aber es fiel mir heute auch sehr schwer überhaupt scharfe Bilder hinzubekommen. Es ist nicht jeder Tag gleich gut. Einige Rehe liefen in aller Ruhe direkt vor uns über        den Weg, und ich habe sie nicht mal gesehen oder noch schnell genug ein Foto hinbekommen. Aber es wurde zum Glück besser.

 

Ein Eichelhäher von vielen denen wir auf unserer Tour begegnet sind.

 

 

Überall hörten wir Spechte, aber wo waren sie. Sie trommelten ständig. Auch konnten wir beobachten                         wie sich Buntspechte jagten. Hier ging es um Revieransprüche.                           Insgesamt haben wir aber noch 3 Mittelspechte entdeckt. 2 Mänchen u. 1 Weibchen.

 

 

Der Weg durch den Wald führte uns an dessen Rand entlang. Dort haben wir 2 Graugänse durch das Geäst endeckt, die sich am Waldrand aufhielten.

 

Wie man sieht war es ein herliches Wetter, was auch die Tiere genießen konnten.

 

Die trillernden Kleiber hörte man überall. Der war hier direkt über uns und nicht zu überhören.

 

So wenige Mäussebussarde wie heute habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Nur sehr selten war für kurze Zeit mal hier und da einer am Himmel zu erspähen.

 

Auf dem noch langen Rückweg machte wir kurz Pause. Kurz vorher sah ich einen Habicht hinter den Baumkronen fliegen. Den konnte ich nicht fotografieren, denn er war einfach zu schnell weg. Nun habe ich weiter weg in den sehr hohen Bäumen was entdeckt was mir ausah wie ein Habicht. 

Aber da meldete sich meine Freundin mit einer Eichhörnchensichtung, und durch eine Bewegung hatte ich die zwei Eichhörnchen verschreckt. Ich konnte von einem aber noch schnell ein Foto machen.

 

 

Es war hinter dem Baum verschwunden. Wir warteten ganz ruhig etwa 10 min. Und da kam es wieder     hervor. Es wollte sich sonnen, und das war wohl sein Stammplatz worauf es nicht verzichten wollte.   

 

Es beobachtete uns aber ganz genau....wir beobachteten uns eine ganze Weile gegenseitig,dann     erschreckte es sich vor irgendwas und war wieder weg.

 

 

Nun konnte ich mich wieder meiner ersten Sichtung zuwenden. War es nun eine Habicht oder nicht.

Ja, da bin ich mir sehr sicher. Kein gutes Foto aber nun weiß ich wo er sich aufhält. Sie sind unsichtbar im Wald. Seit einem Jahr suche ich einen.

 

Ein Stieglitz habe ich direkt im Wald noch nie gesehen.

 

Wir sahen noch ca 4-5 Rehe und noch ein vielfaches an verschiedenen Vögeln. Und es waren sogar schon Zitronenfalter unterwegs.

 

Zuhause habe ich dann am Nachmittag etwas in meinem Garten hinter unserem Haus gearbeitet. Ich nahm meine Kamera mit in den Garten, für alle Fälle. Und da waren auch schon die Stieglitze wenn ich mich kurz ruhig hinsetzte.

 

Und die Blaumeisen fegten durch unseren Garten.

 

Dann aber plötzlich hörte ich Kraniche. Da habe ich die Handschuhe fliegen lassen und schnell zur Kamera. Nicht viel Zeit, die flogen über unser Haus hinweg. Es waren mindestens 80 Stk.

  

                 Ca 45 min. später der nächste Trupp. Diesmal mindestens 120 Stk.                     Damit habe ich heute nicht gerechnet. Meine ersten Kraniche dieses Jahr.

 

Wunderbar.

 

Was für ein schöner Tag...und das mit solch einen Abschluß

                 

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7.3.2015

 

Heute stand ein Zoobesuch an. Mit einer Nichte von mir und einem Kind aus der Nachbarschaft fuhren ich und meine Freundin in den Krefelder Zoo.

Ich werde hier aber keine Foto´s oder Berichte einsetzten die von Tieren die im Zoo eingesperrt leben. Ich werde zum Thema Zoo auch nochmal meine Meinung und Erfahrung auf meiner Seite schreiben.

Ich hatte heute aber trotzdem etwas schönes beobachten können von Tieren die auf dem Zoogelände leben und das freiwillig, und eigentlich völlig Wild.

Es waren die Graureiher die mich in ihren Bann zogen. Ich schätze Das hier mindestens 30 Stk. im Verband ihre Nester haben. In vielen Nestern waren 1-2 Grauhreiher.

 

Ich habe sie nicht gezählt. Es war ein ständiges Kommen und gehen. Ein ständiger Flugbetrieb. Sie waren voll mit dem Nestbau beschäftigt. Manche sahsen aber schon ziemlich gemütlich.

 

Sehr schön konnte ich einen der Graureiher beobachten wie er Nistmaterial beschafte. Ich dachte immer die suchen nur alte Äste die so herumliegen. Aber hier konnte ich sehen, wie sich einer von ihnen                                versuchte frische Äste von einem Baum abzurupfen.                         Ich hätte hier noch Stunden zusehen können, aber die kleine Quelgeister wollte ja auch mal weiter. smiley                                  

 

Dann sah ich noch dieses Rotkehlchen. Ich erkannte es mit dem Auge garnicht, da die Sonne schlecht stand für eine Beobachtung oder auch für dieses Foto. Ich dachte erst es sei was ganz anderes.

 

Hier ein flinkes Eichhörnchen. Die Kinder rannten gleich hin, und so konnte ich noch dieses eine Foto machen und es war wieder weg. Habe es gerade noch so im Sprung erwischt und so ist es auch nicht so Scharf. 

 

Ich habe noch mehrere Wildtiere frei lebend im Zoogelände gesehen, aber irgend etwas in mir sträubt sich dagegen, diese Bilder zu veröffentlichen. Eine Rostgans habe ich sogar gesehen und Fotografiert, die eigentlich auch frei im Zoo lebt. Aber mehr setze ich nicht mehr für diesen Tag rein.

Ich bin etwas Nachdenklich geworden.sad

 

 

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1.3.2015

 

                                        Nun ist auch der März eröffnet.                                        Das habe ich dem Rotkehlchen in meinem Garten zu verdanken.

Diesmal ein Eröffnungsvideo.

 

Es ist nicht scheu und wenn ich im Garten arbeite dann ist es dabei.

 

Heute sahs es sehr lange da und hat fröhlich gezwitschert.

 

Das musste ich ausnutzen, und habe gleich mehrere Fotos gemacht.

 

Spontan ist immer noch am besten. Also Augen auf.